Moneva in Winterbach war einer der ersten
Ferienjobs (an die ich mich noch einigermaßen erinnern kann..) 6 Wochen in der Ferien an der CNC-Maschine,
ich dachte, ich werde bald wahnsinnig. Jeden Tag ca. 1.000 Gurtbremsen für BMW
gefräst. Die Firma gibt es noch:
Website. Das war circa 1989.
Die
Knecht Filterwerke (heißen jetzt
Mahle)
in Lorch gibt es
auch noch. Dort war ich kurze Zeit später für einige Wochen bei meinem
nächsten Ferienjob. Aber anstatt Filter zu bauen wanderte ich mit einer Ameise
voller Bierkisten 3 mal am Tag durch das Unternehmen und setzte gigantische Geldmengen um.
Aus reiner Faulheit habe ich es verpaßt, neben dem
Abitur her den C-Schein für die
Orgel zu machen, dabei war ich fast jeden
Sonntag in der
Versöhnungskirche
Schorndorf, um den Kinder- und meist auch Hauptgottesdienst zu begleiten. Nur ein
Taschengeld, aber durchaus brauchbar. Leider gibt es von der "Schuhschachtel" kein Bild mehr im Netz, Anfang der 90er wurde an derselben
Stelle eine neue Kirche gebaut. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits im Studium.
Der
Traumpalast
Schorndorf hieß früher
Rex /
City und war ein herrlich heruntergekommenes Kino.
2 Säle und klapprige Stühle. Dort arbeitet ich einige Zeit als Vorführer, bis ich anfing
zu studieren. Eine fast tropische Angelegenheit, die Maschinen für beide Säle
standen zusammen in einem niedrigen Raum. Wenig Arbeit, wenn
man wußte, was man tat :). Das war etwa im Sommer 1990.
Da Gigi
Pizza-Express gibt es
immer noch! Unglaublich.
Damals allerdings noch direkt neben der Kneipe "Tangente Night" am Pfleghof.
Für mich ein Navigations-Crashkurs in Tübingen, war ich doch erst einige Wochen
dort. War relativ stressig, allerdings gab es auch wirklich
gute Pizzen.
Ich kann leider nicht sagen, wie es in der Zwischenzeit um die Qualität bestellt
ist.. immerhin ist es schon mehr als 15 Jahre her.
D
ann kam die Zeit, in der ich mit
Arne und/oder
seinem Bruder als Begleitfahrzeugfahrer quer durch Europa unterwegs war,
meistens allerdings mit einem etwas verrückten Kanaren namens Tomas. Transportiert
wurden zumeist Segelboote, die ab einer gewissen Größe zu breit sind für
einen Lkw, so daß wild blinkende Begleitfahrzeuge nötig werden. Das ging, mit
(durchs Studium verursachten :-) ) Unterbrechungen, von '92 - '94.
Am
Zit war ich
dann einige Jahre ('94-'96) als HiWi. Damals wurde gerade ein durchgehendes
Klinikumsnetz aufgebaut, SAP eingeführt und die Verbindung ans Internet mit einer
nagelneuen Firewall riskiert. Es gab außerdem eine ganz phänomenale Artenvielfalt
an Rechnersystemen (und Mitarbeitern). Hier habe ich viel über Administration
und Netzwerktechnik gelernt.
Neben meiner Diplomarbeit am
GRIS arbeitete ich dort ebenfalls
als Hiwi ('97). Dabei habe ich wenig entwickelt und viel mit NT 4 gewerkelt, damals als
die heiße Betriebssystem-Hoffnung gehandelt.
Damit endet endlich die wilde Jugend und ich wurde ein anständiger Steuerzahler.